Hier wollen wir ein paar Eindrücke unserer Heimat zeigen.
Einen Besuch ist es auf jeden Fall wert ;-)
Zuerst einmal das Wichtigste für uns:
Unsere Stammkneipe das Fährhaus:
Hier treffen wir uns, um gemeinsam die Auswärtsspiele anzuschauen. Das Fährhaus liegt am vegesacker Hafen bzw. Utkiek.
Vegesack:
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Der Vegesacker HafenIn der Zeit von 1618 – 1623 wurde auf Beschluss des Bremer Senats der Vege-sacker Hafen gebaut. Er war damit der erste deutsche Flusshafen. Die großen Segelschiffe konnten mit ihrem Tiefgang den Hafen in Bremen nicht mehr erreichen. Somit fand die Entladung der Schiffe in Vegesack statt. Der Weitertransport von Waren und Gütern nach Bremen erfolgte dann mittels kleinerer Lastkähne. Nach der Vertiefung der Weser erlangte der Vege-sacker Hafen nochmals Bedeutung als wichtiger Stützpunkt für die Heringsfischerei.
Die Brücke am Vegesacker HafenSie verbindet das Vegesacker Einkaufs- zentrum, das Haven Höövt, mit dem alten Kern des Hafens bzw. mit dem Hafenwald. Sehr stylisch, sehr teuer und ein Hingucker aufgrund eines extravaganten Designs.
Blick auf den Vegesacker Hafen
Das SchulschiffDas Schulschiff Deutschland liegt nun schon viele Jahre an der Lesummündung. Generationen von Seeleuten wurden auf der Deutschland zu Seeleuten ausgebildet. Heute können sich hier Brautpaare, in einem maritimen Ambiente das Jawort geben.
Der WalkieferDie Walkiefer, heute in Bronze gegossen, finden sich am Utkiek, in Nachbarschaft zur Einfahrt des Vegesacker Hafens wieder. Die Originale, von einem 24m langen Blauwal stammend, wurden einst von einem Reeder aufgestellt, der diese von einer seiner Rei- sen mitbrachte.
Sie erinnern an die Zeiten des Walfangs, der auch von Vegesack ausgehend, betrieben wurde.
Die Signalstation an der Promenade1988 wurde die erste Signalstation gebaut. Da sie durch Sturmfluten oft unter Wasser stand und der Dienstbetrieb bis zum Rück-zug des Wassers unterbrochen war, wurde 1960 eine sturmflutsichere Signalsta- tion errichtet. Einige ihrer Aufgaben waren Kontrolle der Schiffsbewegungen, Wasser-standsmessungen und Anzeige, Anmeldung der Schiffe weseraufwärts sowie Anforde-rung zur Schlepperhilfe. Dienstende der Signalstation war 1989 nach 101 Jahren, seit dem wird sie vom MTV Nautilus betrieben.
Der Schlepper "Regina" an der PromenadeDie Regina wurde Anfang der 60er Jahre auf der Vulkan-Werft gebaut und dienter dieser als Werftschlepper. Sie hat eine Länge von 18,45 m, eine Breite von 6,66 m und hatte eine Spitzengeschwindigkeit von 10,5 Kno- ten. Sie wurde 1988 vom MTV Nautilus übernommen und für den jetzigen Standort an der Weserpromenade "fit gemacht", wo sie nun seit 1990 steht.
Die Lürssen WerftDie Firma Lürssen Werft GmbH & Co. KG ist eine deutsche Schiffswerft mit Hauptsitz in Bremen-Vegesack. Sie wurde am 27. Juni 1875 von Friedrich Lürssen in Aumund ge- gründet. In den Anfangsjahren mussten die fertig gestellten Boote mit Pferdewagen zum Hafen gebracht werden. 1924 verlegte man die komplette Produktion nach Vege- sack. Die Werft ist vor allem bekannt durch den Bau militärischer Schnellboote und ziviler Großyachten.
Der Kran vom ehemaligen Bremer VulkanDie Bremer Vulkan AG war eine bedeutende Großwerft und einer der wichtigsten Arbeit- geber in Bremen-Nord. Die Werft baute Schiffe aller Kategorien und gehörte bis in die 90er Jahre zu den großen Werften Eu- ropas. Mitte der 90er Jahre geriet das Un- ternehmen in finanzielle Schwierigkeiten und musste 1996 Insolvenz anmelden. Im Au- gust 1997 wurde der Schiffbau in Bremen-Vegesack eingestellt. Bemerkenswert ist, dass mit Ausnahme einiger Schiffe im Ersten Weltkrieg, der U-Boote im Zweiten Welt- krieg und den Schiffen für die Bundesmarine in der Neuzeit ausschließlich zivile Schiffe beim Bremer Vulkan gebaut wurden.
Der U-Boot-Bunker Valentin in Rekum:
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Der Bunker liegt fast am Ende von Bremen-Nord. Er wurde von 1943 bis März 1945 gebaut. Der Fertigstellungsfaktor bei Bauende betrug 90%. Der U-Boot-Bunker ist flächenmäßig der zweitgrößte Bunker Europas mit einer Grundfläche von 35.375 m², was in etwa 5 Fussballfelder entspricht. Für den Bau wurden ca. 1 Million Tonnen Kies und Sand, 132.000 Tonnen Zement und 20.000 Tonnen Stahl verwendet, um mal einige Materialien zu erwähnen. In ihm sollte Ende 1945 eine Fließbandproduk-tion des U-Boot-Typs XXI (14 Stück im Monat) stattfinden, zu der es niemals ge-kommen ist. Trotz heftiger Bombardierung der Allierten blieb der Bunker fast unbe-schädigt. Bis 2010 wird er noch als Marniedepotlager genutzt.
Nie vergessen darf man, dass der Bunker von 13.000 Zwangsarbeitern, Kriegsge-fangenen und KZ-Häftlingen unter menschenunwürdigen Bedingungen erbaut wor-den ist. Dabei ließen offiziell registriert 1.700 Menschen ihr Leben, da aber russi-sche und polnische Tote nicht registiert wurden, spricht man von einer Dunkelziffer von 6.000 Toten, die in den nicht mal 2 Jahren für diesen Bau ihr Leben lassen mussten.
... Fortsetzung folgt ...